Was ist Ripple (XRP)? – Teil 1

Was ist Ripple (XRP)? – Teil 1

Bemessen an der Marktkapitalisierung gehört Ripple schon seit Jahren zu den größten Kryptowährungen und ganz sicher gehört er auch zu den spannendsten Projekten in der Kryptowelt. Dennoch ist Ripple mit Bitcoin oder Ethereum nicht zu vergleichen.

Während Bitcoin und die Blockchain-Plattform Ethereum ein für die Allgemeinheit frei zugängliches Zahlungsnetzwerk bilden, basiert der Grundgedanke von Ripple darauf, das klassische Bankensystem auf eine Blockchain zu übertragen. Ripple wird daher oft auch als „Blockchain für Banken“ bezeichnet.

Der Grundgedanke hinter Ripple

Vor allem grenzüberschreitende Transaktionen, Währungswechsel und die dahinter stehenden rechtlichen Regularien machen den Geldtransfer zwischen den Banken mitunter sehr kompliziert und aufwendig. Das wiederum benötigt zum Teil viel Zeit und verursacht hohe Kosten.

Genau an dieser Stelle setzt der Grundgedanke hinter Ripple an. Transaktionen sollen zum einen so schnell wie möglich gestaltet werden, zum anderen sollen dabei hohe Transaktionskosten wie etwa teure Währungswechsel vermieden werden.

Während viele andere Kryptowährungen, darunter auch Bitcoin, im Wesentlichen dazu dienen sollen das klassische Bankensystem zu umgehen, setzt Ripple auf eine aktive Zusammenarbeit mit dem herkömmlichen Bankensystem und will vornehmlich die Probleme der Finanzindustrie ein Stück weit lösen.

Historie – Ripple ist im Kern älter als Bitcoin

Bitcoin gilt als die älteste und damit als der Ursprung aller Kryptowährungen. Doch Pläne zu Kryptowährungen gab es schon lange vor der Veröffentlichung von Bitcoin. Auch einer der Mitgründer von Ripple, Ryan Fugger, arbeitete schon seit 2004 an einem eigenen Konzept für eine digitale Währung.

Die erste Online-Plattform Ripplepay.com, sozusagen der Prototyp des Ripple, fungierte als dezentrales System, über das einzelne Personen und auch Gruppen ihre eigenen Zahlungsmittel kreieren konnten.

Erst einige Jahre später kamen die weiteren Mitgründer Jed McCaleb und Chris Larsen hinzu und gründeten zunächst das Unternehmen OpenCoin, welches im Jahr 2013 schließlich in Ripple Labs umbenannt wurde. Bis heute ist Ripple Labs das Unternehmen hinter Ripple.

Im Jahr 2016 erhielt Ripple Labs als eines der ersten Unternehmen aus der Kryptobranche eine offizielle Währungslizenz. 

Mit der mobilen Bezahlanwendung Money Tap entstand im Jahr 2018 das erste Ripple Produkt auf dem Markt. Im gleichen Jahr brachte die spanische Santander Bank mit One Pay FX eine spezielle Anwendung für internationale Zahlungen heraus, die auf der Ripple Technologie basierte.

RippleNet – verschiedene Dienste unter einem Dach

Nachdem zunächst verschieden Produkte wie xRapid, xCurrent oder xVia von Ripple auf den Markt kamen, wurden alle Dienste im RippleNet unter einem Dach vereint. Das RippleNet beinhaltet somit alle angebotenen Lösungen.

Durch das ehemalige xRapid können Banken zu niedrigen Gebühren in nur wenigen Augenblicken weltweite Transaktionen ausführen.  Im internationalen Zahlungsverkehr sind länderübergreifende Zahlungen ein recht langwieriger Prozess, der zudem hohe Kosten verursacht. Insbesondere Zahlungen in Schwellenländer sind aufgrund der instabilen Landeswährungen sehr kostenintensiv.

xRapid verwendet als Transfermittel den XRP Token, sodass die anfallenden Gebühren auf ein absolutes Minimum begrenzt werden können. Inzwischen ist xRapid unter dem Namen „On Demand Liquidity“ ein Bestandteil von RippleNet.

xCurrent ist ein weltweites Zahlungsnetzwerk, in dem alle Zahlungen standarisiert werden. Es kann von Banken auf der ganzen Welt genutzt werden. Das ILP (Interledger Protocol) verbindet verschiedene Zahlungsnetzwerke mit Ledger.

Daher können Banken mit anderen Banken, die ebenfalls xCurrent nutzen, Zahlungen auf besonders einfache Weise austauschen. Der Zahlungsaustausch ist dabei absolut sicher und vor Manipulationen geschützt.

Bemessen an der Marktkapitalisierung gehört Ripple schon seit Jahren zu den größten Kryptowährungen und ganz sicher gehört er auch zu den spannendsten Projekten in der Kryptowelt. Dennoch ist Ripple mit Bitcoin oder Ethereum nicht zu vergleichen.

Während Bitcoin und die Blockchain-Plattform Ethereum ein für die Allgemeinheit frei zugängliches Zahlungsnetzwerk bilden, basiert der Grundgedanke von Ripple darauf, das klassische Bankensystem auf eine Blockchain zu übertragen. Ripple wird daher oft auch als „Blockchain für Banken“ bezeichnet.

Der Grundgedanke hinter Ripple

Vor allem grenzüberschreitende Transaktionen, Währungswechsel und die dahinter stehenden rechtlichen Regularien machen den Geldtransfer zwischen den Banken mitunter sehr kompliziert und aufwendig. Das wiederum benötigt zum Teil viel Zeit und verursacht hohe Kosten.

Genau an dieser Stelle setzt der Grundgedanke hinter Ripple an. Transaktionen sollen zum einen so schnell wie möglich gestaltet werden, zum anderen sollen dabei hohe Transaktionskosten wie etwa teure Währungswechsel vermieden werden.

Während viele andere Kryptowährungen, darunter auch Bitcoin, im Wesentlichen dazu dienen sollen das klassische Bankensystem zu umgehen, setzt Ripple auf eine aktive Zusammenarbeit mit dem herkömmlichen Bankensystem und will vornehmlich die Probleme der Finanzindustrie ein Stück weit lösen.

Historie – Ripple ist im Kern älter als Bitcoin

Bitcoin gilt als die älteste und damit als der Ursprung aller Kryptowährungen. Doch Pläne zu Kryptowährungen gab es schon lange vor der Veröffentlichung von Bitcoin. Auch einer der Mitgründer von Ripple, Ryan Fugger, arbeitete schon seit 2004 an einem eigenen Konzept für eine digitale Währung.

Die erste Online-Plattform Ripplepay.com, sozusagen der Prototyp des Ripple, fungierte als dezentrales System, über das einzelne Personen und auch Gruppen ihre eigenen Zahlungsmittel kreieren konnten.

Erst einige Jahre später kamen die weiteren Mitgründer Jed McCaleb und Chris Larsen hinzu und gründeten zunächst das Unternehmen OpenCoin, welches im Jahr 2013 schließlich in Ripple Labs umbenannt wurde. Bis heute ist Ripple Labs das Unternehmen hinter Ripple.

Im Jahr 2016 erhielt Ripple Labs als eines der ersten Unternehmen aus der Kryptobranche eine offizielle Währungslizenz. 

Mit der mobilen Bezahlanwendung Money Tap entstand im Jahr 2018 das erste Ripple Produkt auf dem Markt. Im gleichen Jahr brachte die spanische Santander Bank mit One Pay FX eine spezielle Anwendung für internationale Zahlungen heraus, die auf der Ripple Technologie basierte.

RippleNet – verschiedene Dienste unter einem Dach

Nachdem zunächst verschieden Produkte wie xRapid, xCurrent oder xVia von Ripple auf den Markt kamen, wurden alle Dienste im RippleNet unter einem Dach vereint. Das RippleNet beinhaltet somit alle angebotenen Lösungen.

Durch das ehemalige xRapid können Banken zu niedrigen Gebühren in nur wenigen Augenblicken weltweite Transaktionen ausführen.  Im internationalen Zahlungsverkehr sind länderübergreifende Zahlungen ein recht langwieriger Prozess, der zudem hohe Kosten verursacht. Insbesondere Zahlungen in Schwellenländer sind aufgrund der instabilen Landeswährungen sehr kostenintensiv.

xRapid verwendet als Transfermittel den XRP Token, sodass die anfallenden Gebühren auf ein absolutes Minimum begrenzt werden können. Inzwischen ist xRapid unter dem Namen „On Demand Liquidity“ ein Bestandteil von RippleNet.

xCurrent ist ein weltweites Zahlungsnetzwerk, in dem alle Zahlungen standarisiert werden. Es kann von Banken auf der ganzen Welt genutzt werden. Das ILP (Interledger Protocol) verbindet verschiedene Zahlungsnetzwerke mit Ledger.

Daher können Banken mit anderen Banken, die ebenfalls xCurrent nutzen, Zahlungen auf besonders einfache Weise austauschen. Der Zahlungsaustausch ist dabei absolut sicher und vor Manipulationen geschützt.

xVia ist eine Art übergreifende Schnittstelle, die es Banken ermöglicht ihre hauseigenen Prozesse auf die Blockchain auszulagern und an das RippleNet anzubinden. Ergänzt wird xVia durch verschiedene Zusatzfunktionen, wie etwa das Anheften von Informationsschreiben direkt an die Transaktionen.



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